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Herbert-Hofmann-Preis für Schmuckdesignerin Mia Maljojoki

Dienstag, 23. März 2010
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Halskette von Mia Maljojoki

Eine der besten zeitgenössischen Schmuckgestalterinnen kommt aus Finnland. Die finnische Schmuckkünstlerin Mia Maljojoki ist eine der drei Preisträger des renommierten Herbert-Hofmann-Preises 2010, der Anfang März auf der Münchner Internationalen Handwerksmesse verliehen wurde. Diese Messe hat traditionell einen ihrer Schwerpunkte bei der Goldschmiedekunst und bietet immer eine große Ausstellung zeitgenössischen Schmuckdesigns.
Mia Maljojoki, die wir auf facebook interviewt haben, arbeitet mit sehr ungewöhnlichen Materialien wie Plastik, Farbe, Gips und Gummi, aber auch mit Perlen, Rubinen, Edelstahl, Gold und Silber und stellt aus den ungewöhnlichen Kombinationen wunderschönen Schmuck her.

“Die Halskette, der ich den Preis verdanke, ist aus eingefärbtem Gips und einem pinken Gummiband. Der Gips ist ein sehr starker Dentalgips, dessen Oberfläche ich mit bestimmten Kunststoffen bearbeitet habe, um sie taktiler zu machen.  

Meine Arbeit entsteht durch Bewegung, das Ergebnis ist eine Mischung aus Zufallsergebnis und absichtlicher Gestaltung. Ich gieße, wasche, beiße, kratze, reibe, werfe, breche das Material. Es dauert manchmal nur wenige Minuten oder durchaus auch mehrere Monate bis ein Schmuckstück fertiggestellt ist. Ich versuche mit meiner Bearbeitung Emotionen quasi ‘einzufrieren’, zu vergegenständlichen und damit festzuhalten”.

Schmuck von Mia Maljojoki gibt es bei der Galerie Spektrum in München und bei der Galerie Noel Guyomarch in Montreal.

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Mia Maljojoki Halskette