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Friseure gegen AIDS: Profihaarschnitte für kleines Geld helfen einem guten Zweck

Mittwoch, 30. November 2011

Die Krankheit AIDS legte sich im 20. Jahrhundert wie ein dunkler Schatten über die Menschheit. Wenig war über den lebensbedrohlichen HI-Virus bekannt und noch weniger wurde darüber geredet. Vieles hat sich bis zum heutigen Tag verändert bezüglich der Lebensumstände Betroffener und des allgemeinen Verständnisses zum Thema AIDS/HIV dank Organisationen wie der Deutschen AIDS-Stiftung, die sich für die Kommunikation und Aufklärung der Krankheit einsetzen.

Für diese Stiftung engagieren sich zugunsten des Welt-Aidstages am 1. Dezember seit mittlerweile fünf Jahren die besten Friseure Deutschlands mit ihrer Initiative „Friseure gegen AIDS“.

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Starfriseurin Marlies Möller bei der Arbeit

Am 27. und 28. November wurde für einen Mindestspendenumsatz von nur 35 Euro ein Haarschnitt/Styling von Profis in der Berliner und Hamburger L’Oréal Akademie allen Bürgern und prominenten Fürsprechern angeboten. Die Spendeneinnahmen der Events gehen in ihrer Gesamtheit an den „Fond für HIV-infizierte Mütter und Kinder der Deutschen AIDS-Stiftung“.

In dem nagelneuen Friseur-Schulungszentrum der „L’Oreal Professionelle Produkte“ in Hamburg, welches neben einem weiteren in Leipzig, anlässlich des 102-jährigen L’Oreal Bestehens eröffnet wurde, tummelten sich am Montagabend prominente Haarkünstler wie Marlies Möller, Stefan Hagens von Hairliner’s Bremen und Christoph Reinholz von Ronald Reinholz Friseure, um bei zahlreichen Gästen frisurentechnisch selbst Hand anlegen zu können. Das Schulungszentrum befindet sich in der modernen Hafencity und wurde zum Motto „Nordic meets Nature“ vom Stararchitekten Guido Matta puristisch mit Naturelementen wie mit Moos beschichteten Wänden errichtet.

In Deutschland wurden so bereits über 15.000 Friseure und ihre Kunden über HIV/AIDS sensibilisiert und im vergangenen Jahr rund 15.000 Euro an Spenden gesammelt.

Weltweit kämpft L’Oreal in Verbindung mit der UNESCO seit dem Jahre 2005 in 22 Ländern und der Kampagne „Friseure der Welt gegen AIDS“ gegen die Krankheit.

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Christoph Reinholz beim Colourieren

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Stefan Hagens arbeitet mit Fön und Rundbürste