Archiv für März 2010

Isabella Blow by Martina Rink – ein Buchprojekt

Samstag, 27. März 2010
 in Isabella Blow by Martina Rink - ein Buchprojekt

Isabella Blow - Das Buch

Die im Mai 2007 verstorbene Isabella Blow, Fashion Editor und Entdeckerin zahlreicher Modedesigner und Models, geriet durch den kürzlichen Selbstmord Alexander McQueens, den sie wie auch den Hutmacher Philip Treacy und die Models Stella Tennant und Sophie Dahl entdeckt und gefördert hatte, wieder verstärkt in die Medien.
Bis zu ihrem Selbstmord war Isabella Blow eine charismatische Figur der Londoner Modeszene. Ihr persönlicher Style war absolut exzentrisch, und die Fotoshootings sind heute noch Inspiration für nachfolgende Generationen. Sie hatte es  in ihrem Leben nicht immer leicht (so wurde die aus dem englischen Adel stammende Isabella Delves Broughton aka Blow von ihrem Vater enterbt und litt unter Unfruchtbarkeit). Ihre Depression nahm zu, sie erkrankte an Krebs und unternahm mehrere, äußerst dramatische Selbstmordversuche.

KIYA.TV sprach mit Martina Rink, die seit einigen Monaten in Berlin und London an einem Buchprojekt zu Isabella Blow arbeitet.

Warum gerade ein Buchprojekt über Isabella Blow?
Ich bin immer noch oft bei der Frage wieso ein Buch …. Mir war klar, dass ich etwas unternehmen musste gegen meinen Frust, Ärger und Enttäuschung, die Gefühle, die hoch kamen, immer wenn ich an den Verlust meiner Mentorin dachte..

Ich musste aktiv werden, um all dies zu verarbeiten. Mit einer Freundin und Branchenkollegin, Ana Finel Honigman, bin ich bei einigen Gläsern Wein  zum Entschluss gekommen, dass dies meine nächste Berufung sein sollte – ein Buch für ISABELLA BLOW. Viva il vino blanco!

Was ist das Konzept des Buchs?
Es geht darum, so viele Kollegen, Freunde, Familienangehörige, Bekannte von Isabella Blow wie möglich dazu zu bringen, sich nicht nur im Blitzlichtgewitter mit dem Verlust auseinanderzusetzen, sondern auch mal in Ruhe und alleine. Es war unglaublich, was für eine Massenveranstaltung Isabellas Memorial Service in London war.
Ich wollte Ihre wahren Freunde  finden. Das ist mir mit viel Überzeugungsarbeit gelungen. 
Sie alle schreiben Ihre Gedanken zu Isabella nieder, als Prosa, als Gedicht, teilweise illustriert – da sind sehr persönliche und berührende Briefe dabei.

Das Buch wird 192 Seiten haben. Wer hat zu deinem Buch beigetragen?
Eine große Bandbreite von Leuten, allen voran natürlich mehrere Designer, die sie entdeckt hat, wie Hussein Chalayan und Philip Treacy, der auch das Vorwort schrieb. Fashion-Fotografen wie Mario Testino und Burberry sind dabei, Modemusen wie Anna Piaggi und Dita von Teese,  aber natürlich auch persönliche Freunde wie der Musiker Bryan Ferry und enge  Familienmitglieder.

Du hast sie selbst erlebt, was hat Dich an ihr am meisten beeindruckt?
Ihre offene Art gegenüber Neuem und Unbekannten war Klasse. Das bezog sich auf Menschen, Ideen, Trends…

Wie denkt man heute in der Fashion Community an und über Isabella Blow?
Der Tod von Alexander McQueen hat das Interesse an ihr natürlich wieder belebt! Aber das ist ein eher kurzfristiger Effekt, generell ist sie als Exzentrikerin der Mode mit einem absoluten Gespür für junge Talente und einer Vorliebe für ausgefallene Hüte und Styles in Erinnerung geblieben. Und ihr tragisches Schicksal schwingt natürlich immer mit.

Das Buch wird im Sommer bei Thames & Hudson erscheinen. Wie hast Du eigentlich einen Verlag gefunden?
Ich habe in London so gut wie jeden in Frage kommenden Verlag abgeklappert, ich bin oft ohne Termin einfach vorbeigegangen und habe darauf bestanden gesehen zu werden,  nach einer stressigen Woche hatte ich 3 verschiedene Verlagsangebote.

 Du hast dein Projekt in der Facebook-Community beworben und um Vorschläge für den Buchtitel gebeten. Hat das geklappt?
Ja, das war eine sehr witzige Aktion, wir haben wirklich viele Vorschläge bekommen. Facebook ist dafür sehr geeignet. Ob wir uns für einen der Vorschläge entschieden haben, wird noch nicht verraten!

Wann wird das Buch erscheinen?
Im August 2010, ich bin gerade unter Hochdruck am letzten Feinschliff.

Tina Rink 2 in Isabella Blow by Martina Rink - ein Buchprojekt

Martina Rink (c) Billa Baldwin


Tod’s Re-opening des Münchner Shops

Freitag, 26. März 2010
Gast-ton-in-ton in Tods Re-opening des Münchner Shops

Tina Bordihn neben Tod's Gomminos in vielen Farben

Das italienische Accessoirelabel Tod’s lud am 24.3.  in München zum Shop Re-Opening wie es neudeutsch heißt. Trotz des zeitgleich stattfindenden Fußball-DFB-Pokalspiels Schalke04 gegen den FC Bayern, war das Event sehr, sehr gut besucht, auch von männlichen Gästen.

Langjährige Kundinnen aus der Region, zahlreiche Promis und Tod’s CEO Diego Della Valle waren anwesend. Gesehen wurden Charles Schumann von Schumann’s Bar, Schauspielerin Tina Bordihn, die Moderatorinnen Nandini Mitra und Gundis Zámbó, Anti-Aging Spezialistin Dr. med. Barbara Sturm, Frau des US-Schauspielers George Hamilton (Denver Clan)  sowie Topmodel Barbara Meier.

Tods-M Nchen-Treppe in Tods Re-opening des Münchner Shops

Tod's München Treppe

Etwas unerwartet, aber süß:  mehrere Gäste brachten ihre passend gestylten Kids mit.

Im Gedränge des wiedereröffneten Ladens kam man kaum die Treppe hoch oder dazu Schuhe und Promis fotografisch in Szene zu setzen. Ein paar Fotos sind uns dann aber doch noch gelungen, bevor die Kameraelektronik den Geist aufgab (kein Witz!). 

Das Ambiente des Tod’s Shops ist passend zur Marke  im edlen Landhausstil gehalten, ganz wichtig aber:  Schuhe und Taschen werden auf vielen beleuchteten Regalmetern an der Wand präsentiert. Hier kann man sich die Modelle der Sommerkollektion also in zahllosen Varianten und nahezu komplett ansehen.

Gut gefallen haben uns die klassischen Tod’s Gomminos mit dem 133 Gumminoppen in allen Farben des Regenbogens, die neuen Sommer-Highheels in Naturtönen und die Two-Tone Pumps in sommerlichen Farben und unterschiedlichen Absatzhöhen.  

Bevor wir zu den Taschen kamen versagte leider die Kamera den Dienst – deswegen unser Favorit: die blaue Tod’s von Nandini Mitra, die aufgrund der Farbe ein echter Eyecatcher ist, und toll zu ihrem Kleid paßte.

 

 

Nandini-Mitra-bei-Tods in Tods Re-opening des Münchner Shops

Nandini Mitra mit Eyecatcher-Tasche von Tod's

Topmodel-Barbara-Meier-bei-Tods in Tods Re-opening des Münchner Shops

Topmodel Barbara Meier bei Tod's

Tods-Two-Tones in Tods Re-opening des Münchner Shops

Tod's Two Tones Sommer 2010

 

 

 

Sommer-high-heels in Tods Re-opening des Münchner Shops

Tod's Highheels Sommer 2010

Sommerlicher-Schuh in Tods Re-opening des Münchner Shops

Sommerlicher Two-Tone Schuh von Tod's


Herbert-Hofmann-Preis für Schmuckdesignerin Mia Maljojoki

Dienstag, 23. März 2010
Winning-necklace-mia-maljojoki in Herbert-Hofmann-Preis für Schmuckdesignerin Mia Maljojoki

Halskette von Mia Maljojoki

Eine der besten zeitgenössischen Schmuckgestalterinnen kommt aus Finnland. Die finnische Schmuckkünstlerin Mia Maljojoki ist eine der drei Preisträger des renommierten Herbert-Hofmann-Preises 2010, der Anfang März auf der Münchner Internationalen Handwerksmesse verliehen wurde. Diese Messe hat traditionell einen ihrer Schwerpunkte bei der Goldschmiedekunst und bietet immer eine große Ausstellung zeitgenössischen Schmuckdesigns.
Mia Maljojoki, die wir auf facebook interviewt haben, arbeitet mit sehr ungewöhnlichen Materialien wie Plastik, Farbe, Gips und Gummi, aber auch mit Perlen, Rubinen, Edelstahl, Gold und Silber und stellt aus den ungewöhnlichen Kombinationen wunderschönen Schmuck her.

“Die Halskette, der ich den Preis verdanke, ist aus eingefärbtem Gips und einem pinken Gummiband. Der Gips ist ein sehr starker Dentalgips, dessen Oberfläche ich mit bestimmten Kunststoffen bearbeitet habe, um sie taktiler zu machen.  

Meine Arbeit entsteht durch Bewegung, das Ergebnis ist eine Mischung aus Zufallsergebnis und absichtlicher Gestaltung. Ich gieße, wasche, beiße, kratze, reibe, werfe, breche das Material. Es dauert manchmal nur wenige Minuten oder durchaus auch mehrere Monate bis ein Schmuckstück fertiggestellt ist. Ich versuche mit meiner Bearbeitung Emotionen quasi ‘einzufrieren’, zu vergegenständlichen und damit festzuhalten”.

Schmuck von Mia Maljojoki gibt es bei der Galerie Spektrum in München und bei der Galerie Noel Guyomarch in Montreal.

DSC 2756-klein in Herbert-Hofmann-Preis für Schmuckdesignerin Mia Maljojoki

Mia Maljojoki Halskette


Studie zu Modemarken – Teilnehmer gesucht!

Dienstag, 16. März 2010

Diplomanden am Lehrstuhl Marketing der TU Berlin führen eine Studie zur Persönlichkeit von Modemarken durch, die für echte Fashionistas interessant sein dürfte. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie regelmäßig Luxusmarken konsumieren – nur Ihre Meinung über Luxusmarken interessiert die Macher der Studie.

 

Die Studie ist ganz sicher spannend und nicht wie jede andere:

Welcher Luxus-Typ sind Sie? Was ist Ihr Stil?

Direkt im Anschluss an die Befragung erhalten Sie eine detaillierte PERSONALISIERTE AUSWERTUNG, an die Sie bei Ihrer nächsten Shopping-Tour sicher denken werden!

 

Verzichten Sie nicht auf diesen Luxus-Luxus, hier erfahren Sie mehr:

http://www.unipark.de/uc/TeamLuxus/10bd/?a=&b=MU_SE

 

Ihre Daten werden anonym und vertraulich behandelt.

Viel Spaß!